SSI - Scuba Schools International - www.diveSSI.com - Online Training & Services
Sie sind hier: Was brauche ich Tauchausrüstung  
 WAS BRAUCHE ICH
Tauchausrüstung

AUSRÜSTUNGSTEILE

Die Tauchermaske

Die Tauchermaske ist das Fenster des Tauchers zur Unterwasserwelt!

Das menschliche Auge sieht normalerweise an der Luft und ist auch so konstruiert. Da Wasser jedoch eine viel höhere Dichte als Luft hat, wird das Licht anders gebrochen. Aus diesem Grund ist das menschliche Auge nicht in der Lage diesen Unterschied auszugleichen. Taucher müssen folglich eine Maske tragen, um den Augen eine gewohnte Umgebung zu ermöglichen.
Masken bestehen in der Regel aus Maskenglas, einem Maskenkörper und dem Maskenband. Es existieren eine Vielzahl von Modellen für die unterschiedlichsten Ansprüche.
Gern beraten wir Sie, welche Brille für Sie die optimalste ist.

Für Brillenträger gibt es heute moderne Masken, bei denen es möglich ist geschliffene Gläser einzusetzen. Folglich besteht auch für Brillenträger die Chance das Tauchen zu erlernen.

[zurück]




Der Schnorchel

Der Schnorchel erlaubt dem Taucher, oder auch Schnorchler, an der Wasseroberfläche zu atmen, ohne den Kopf aus dem Wasser heben zu müssen. Gerätetaucher können diesen nutzen, um an der Wasseroberfläche auszuruhen, Pressluft zu sparen oder sich einfach nur treiben zu lassen.

Der Schnorchel ist eine leichte, billige, aber sehr nützliche Hilfe. Sein Wert kann im offenen, welligen Gewässer unschätzbar sein. Ein kleines Bespiel soll dies verdeutlichen.

Der menschliche Kopf wiegt zwischen 6 bis 9 kg.
Nehmen Sie sich einfach einen Stein des selben Gewichtes und versuchen Sie, den Stein, während Sie im Wasser schwimmen, dauerhaft an der Wasseroberfläche zu halten. Sie werden sehen welche Kraftaufwände notwendig sind, um einen längeren Zeitraum zu überbrücken. Ein Schwimmer macht nichts anderes, wenn er mit dem Kopf über der Wasseroberfläche schwimmt.

Mit der Benutzung eines Schnorchels wäre der Kopf im Wasser, wo er nahezu schwerelos ist. Sie sehen wie man, mit einfachen Mitteln, unnötige Anstrengungen vermeiden kann.

Es gibt, wie bei allen Ausrüstungsstücken, eine Vielfalt an Auswahl. Welche Auswahl die richtige ist, hängt vom Verwendungszweck, Materialien und Statur des Benutzers ab.

Sie sollten bei der Auswahl jedoch folgende Merkmale beachten: Die Länge des Schnorchels sollte zwischen 35 und 42 cm liegen und einen Innendurchmesser von 18 bis 22 mm haben. Dieses bietet ein Minimum an Atemwiderstand* bei optimiertem Totraum**.

*Der Atemwiderstand entsteht aus den Luftverwirbelungen im Innenraum des Schnorchelrohres. Je mehr Biegungen und je eckiger, bzw. enger diese geformt sind, bringen höhere Luftverwirbelungen durch das Atmen. Je mehr Verwirbelungen vorhanden sind, desto mehr Kraftaufwand ist auch zum Atmen notwendig und entsprechend höher auch der Atemwiederstand.

** Die beim Atmen verbrauchte Luft muss über den Schnorchel ausgeatmet werden. Je länger der Schnorchel ausgelegt ist, desto größer ist die Menge der toten Luft (ausgeatmete Luft), die bei der nächsten Einatmung wieder mit eingeatmet wird. Der Raum, in dem der Gasaustausch nicht möglich ist, bezeichnt man als Totraum.

[zurück]




Die Flossen

Die Flossen erlauben dem Taucher sich, mit wenig Anstrengung, schneller unter Wasser zu bewegen. Es gibt auch hier eine Vielzahl von Größen und Typen.
Taucher verwenden in der Regel Fersenbandflossen. Diese haben ein einstellbares Band, ähnlich einer Sandalette und erlauben das Tragen von Wärmeschutzfüsslingen.
In warmen Gewässern werden auch Flossen mit geschlossenem Fussteil verwendet.

[zurück]




Der Tauchanzug

Taucher benutzen Tauchanzüge, um sich im Hauptsächlichen vor Kälteverlust zu schützen. Wasser leitet Wärme 20 mal schneller ab als Luft. Folglich leidet der menschliche Körper, ohne weiteren Schutz, unter massivem Kälteverlust gegenüber der Luftumgebung. Ein längerer Aufenthalt ohne zusätzlichen Schutz im Wasser, bei z.B. 20°C, führt schnell zum Auskühlen des Körpers.
Als weitere Funktion dienen Sie zum Schutz vor Hautabschürfungen. Unter Wasser befinden sich mitunter Gegenstände, die zu Abschürfungen führen können, diese Kontakte können zufällig und unbemerkt geschehen. Die eigene Ausrüstung kann ebenfalls zu kleinen Blessuren führen. Die Hauptfunktion liegt jedoch im Schutz vor Wärmeverlust.

Es gibt eine riesige Produktpalette von Tauchanzügen mit den unterschiedlichsten Funktionen, abgestimmt auf den jeweils bevorzugten Einsatz. Man kann jedoch 3 Hauptgruppen unterscheiden, die zum Sporttauchen in Betracht kommen. Dazu zählen Tropen - Overalls, Nasstauchanzüge und Trockentauchanzüge.

Tropen - Overalls zählen zu den jüngsten Entwicklungen und übernehmen als einzige Art den vorwiegenden Schutz vor Verletzungen.
Sie werden meistens in warmen Gewässern über 25°C eingesetzt. Vor der Entwicklung von Overalls haben Taucher auch in diesen warmen Gewässern Nasstauchanzüge getragen oder auch einfache Kleidung, wie z.B. T-Shirts.
Nach der Einführung der Overalls hatte der Taucher erstmals die Möglichkeit, eine passende Version von Anzügen zu tragen, die heute bereits modischen Ansprüchen gerecht werden. Er bietet nur verminderten Wärmeschutz, dient jedoch dem persönlichen Schutz. In warmen Gewässern oder Meeren ist mitunter auch der Schutz gegen Tiere, wie Nesselquallen oder Fischen, geboten. Overalls sind sehr bequem zu tragen und bieten viel Bewegungsfreiheit.

Nasstauchanzüge sind mit Abstand die am meisten verwendeten Exemplare des Wärmeschutzes. Sie werden, aufgrund der Ausführungen, mittlerweile in reine Nassanzüge und halbtrockene Anzüge unterschieden. Aufgrund der hohen Produktauswahl können Sie in Gewässern zwischen 10 und 30°C eingesetzt werden. Sie bestehen in fast allen Fällen aus aufgeschäumten Neopren. Im Herstellungsprozess werden in diesem Material extrem viele kleine bis mikrokleine Luftblasen eingeschlossen, die eine sehr hohe Isolationswirkung erzeugen.
Nassanzüge funktionieren nach dem Prinzip der reinen Isolation. Die Hauptvoraussetzung ist, dass Sie nahezu eng an der Haut anliegen, gut passen und sitzen. Aufgrund der Öffnungen an Hals, Armen und Beinen kann das Wasser noch begrenzt im Anzug zirkulieren, was einen bedingten Wärmeverlust zur Folge hat.
Halbtrockene Nassanzüge sind eine Weiterentwicklung, die versucht die Wasserzirkulation zu begrenzen. Man hat an den Öffnungen von Hals und Gliedmaßen Manschetten aus dünnem dehnbarem Material eingesetzt, die es möglich machen diese Zirkulation auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Dadurch wird ein höherer Isolationseffekt erreicht, der ein Auskühlen des Körpers verlangsamt und einen längeren Aufenthalt im Wasser ermöglicht.

Zusätzlich wird noch Zubehör wie Kopfhauben, Füßlinge und Handschuhe in den unterschiedlichsten Variationen zu den Nassanzügen angeboten.

Trockentauchanzüge haben die Eigenschaft durch konsequente Wasserabdichtung in ihrem Inneren trocken zu bleiben. Sie haben an den Füßen aufgesetzte Füßlinge und an den Armen und dem Hals eingebettete Manschetten, die gegen eindringendes Wasser schützen. Die eingelassenen Reißverschlüsse dichten ebenfalls gegen Wasser ab. In kalten Gewässern können auch bequeme, sehr warme Unterzieher getragen werden, die perfekt gegen Kälte schützen. Trockentauchanzüge bestehen heutzutage aus geschäumtem Neopren, beschichtetem Nylongewebe oder gepresstem Neopren. Aufgrund des nichteindringenden Wassers und der sich ändernden Druckverhältnisse unter Wasser, ist es notwendig die Zufuhr und den Auslass von Luft zu ermöglichen. In den meisten Fällen wird dies über ein Presslufteinlass auf der Brust ermöglicht. Ein Luftauslass befindet sich häufig am Oberarm.
Heutzutage ist die Verwendung von Trockentauchanzügen in kalten Gewässern üblich. Die Temperaturspanne liegt zwischen -1° und ca. 20° C, was die Anwendung in unseren mitteleuropäichen Breiten empfiehlt. Der Hauptgrund für die Wahl eines Trockentauchanzuges liegt in der Bequemlichkeit. Der Taucher bleibt während des Tauchganges trocken und warm und neigt dazu, mehr Spass am Tauchen zu haben. Trockentauchanzüge sind die teuerste Form von Tauchanzügen, bieten neben den vielen Annehmlichkeiten auch den meisten Wärmeschutz.

[zurück]




Das Gewichtssystem

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, weshalb Taucher trotz ihrer schweren Ausrüstung noch Gewichtssysteme benötigen?
Viele Menschen haben schon im Salzwasser Auftrieb. Wer schon versucht hat z.B. im Roten Meer zu schnorcheln und abzutauchen, wird festgestellt haben, dass man nicht ohne Kraftanstrengung unter Wasser bleiben kann. Die meisten Ausrüstungsteile geben noch zusätzlichen Auftrieb. Wenn Sie an den Tauchanzug zurückdenken, wissen Sie, dass er aus geschäumtem Neopren besteht. Die unzähligen eingeschlossenen Luftblasen erzeugen sehr viel Auftrieb. Um diesen Effekt auszugleichen und dem Taucher die Möglichkeit zu geben abzutauchen, werden Gewichtssysteme benötigt.

Hauptbestandteil des Gewichtssystemes ist Blei. Trotz des gleichen Betandteiles, gibt es viele Unterschiede in der Ausführung.
Die einfachste Ausführung besteht in der Aufnahme der Gewichte durch einen ca. 5cm breiten Nylongurt. Eine bessere Ausführung ist die Integration von verschließbaren Taschen auf dem Nylongurt. Hier wird die Möglichkeit gegeben komplette Bleigewichte oder auch Bleikügelchen einzustecken. Nebenbei entsteht auch eine bessere Polsterung auf dem Körper. Die neueste Ausführung ist die Integration in die Ausrüstung. In den meisten Fällen werden die Gewichte in das Jacket eingelassen.
Gemeinsames Merkmal aller Systeme ist und muss sein, dass der Taucher die Möglichkeit hat, die Gewichte freizugeben, um im Notfall, schnell Auftrieb herstellen zu können.

Wie viel Gewicht benötigt wird, ist von der Tauchumgebung abhängig. Im Salzwasser wird aufgrund der höheren Dichte mehr benötigt als im Süßwasser. Zum anderen wird Ihnen in der Tauchausbildung verdeutlicht und gezeigt, wie eine genaue Austarierung in der jeweiligen Umgebung gelingt.

[zurück]




Das Tarierjacket

Tarierjackets gelten mittlerweile als unersetzlich und zwingend erforderlich im Tauchsport.
Hier gibt es ebenfalls eine Vielfalt von Bauarten und Typen. Wir wollen hier nur den allgemein üblichen und wichtigsten Typ beschreiben.

Das Tarierjacket ähnelt einem Rucksack und erfüllt mehrere wichtige Funktionen beim Tauchen. In der Regel befindet sich, auf der dem Rücken zugewandten Seite eine integrierte Kunsstoffplatte (Tragschale), die von außen gepolstert ist. Auf dieser Platte ist am Rücken die Pressluftflasche mit Gurten befestigt. Ein Tragen wird auch damit an Land unproblematisch. Die Innenseiten sind gut und bequem gepolstert. An den Seitenflächen befinden sich zumeist Taschen, zum Verstauen kleiner Ausrüstungsteile. Neuere Modelle haben noch an den Seitenflächen Aufnahmemöglichkeiten für das Gewichtssystem, wie im letzten Absatz beschrieben. Auf der Bauchseite ist das Jacket mit einem breiten Bauchgurt ausgestattet, der in seiner neusten Form mit Klettverschlüssen ausgestattet ist.

Die wichtigste Funktion ist jedoch die Aufrechterhaltung der Tarierung unter Wasser. Der Tauchanzug verändert, mit den sich ändernden Tiefen, auch seinen Auftrieb. Die vielen eingeschlossenen Luftblasen des Neopren werden in größeren Tiefen komprimiert. Dieser geringer werdende Auftrieb kann durch das Jacket ausgeglichen werden.
Das Tarierjacket enthält durch doppelwandige Ausstattung eine Luftblase die aufgeblasen und entlüftet werden muss. Hierfür ist ein Schlauch (Inflator) angebracht worden, der häufig an der linken Schulte angebracht ist. Dieser Inflator ist üblicherweise mit einem Mundstück zum manuellen Aufblasen ausgestattet. Weiterhin wird ein mechanisches Aufblasen mittels eines Pressluftschlauches ermöglicht. Das Inflatorende ist üblicherweise mit 2 Knöpfen ausgestattet: Ein Knopf ermöglicht das Aufblasen mit dem Mund sowie manuelles Ablassen. Der andere ermöglicht eine direkte Luftzufuhr aus der Pressluftflasche in das Tarierjacket. Zur Sicherheit werden in der Regel noch Schnellablassventile integriert, die gleichzeitig den Schutz vor Überdruck übernehmen.

Genauere Bedienungshinweise und der Umgang mit Jackets werden schon im OWD - Beginnerkurs gelehrt. Aufgrund der verschiedensten Modelle sollte man sich, vor der Benutzung, immer mit der Bedienung vertraut machen.

[zurück]




Die Luftversorgung

Die gesamte Luftversorgung besteht aus mehreren Modulen, die aufeinander abgestimmt, die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen sollen. Die überwiegende Aufgabe besteht darin, den Taucher mit Atemluft zu versorgen. Nebenstehende Funktionen wie die Befüllung des Tarierjackets oder des Trockentauchanzuges werden ebenfalls übernommen.
Wir beschreiben hier die am häufigsten verwendete Kombination.

Die Hauptbestandteile sind Pressluftflasche mit Ventil, 1. Stufe und 2.Stufe.
Die Pressluftflasche besteht in unseren Breiten zumeist aus Stahl. In vielen Urlaubsländern findet man jedoch auch Flaschen aus Aluminium. Die Größen sowie der Inhalt variiert je nach Einsatz oder Verwendungszweck. Sie findet jedoch bei 15 Liter Inhalt eine Obergrenze, meistens werden 10 oder 12 Liter-Flaschen eingesetzt.
Hier wird ein guter Mittelweg zwischen Gewicht und Einsatzdauer gefunden. Pressluftflaschen zum Tauchen sind fast immer mit 200 bar, neuere Modelle schon mit 300 Bar, Pressluft befüllt. Im Bereich des Sporttauchens setzen sich aber auch zunehmend technische Gasgemische durch, auf die wir hier jedoch nicht näher eingehen.
Am oberen Teil der Pressluftflasche befindet sich ein Ventil, welches in den verschiedensten Bauweisen existiert. Am häufigsten werden Ventile mit einem oder zwei Abgängen verwendet.
Am Ventil aufgeschraubt befindet sich die erste Stufe. Die Aufgabe besteht darin, den sehr hohen Druck des Gases auf einen vorgegebenen Mitteldruck zu reduzieren. An der ersten Stufe befinden sich Abgänge für Flaschen- und Mitteldruck, an welche die schon häufig gesehenen Schläuche montiert werden. Diese sind mit den weiteren Bauteilen verbunden, wie Einlassventile für Jacket und Trockenanzug sowie der 2. Stufe.
Die 2. Stufe hat die wichtige Aufgaben den Mitteldruck, der an Ihr anliegt, auf den jeweiligen Umgebungsdruck des Wassers zu reduzieren. Ein relativ simpler Aufbau ermöglicht die automatische Funktionsweise, ohne manuelles Zutun. Beim Einatmen wird ein Ventil geöffnet, welches die Luft im jeweiligen Umgebungsdruck freigibt. Beim Ausatmen wird es wieder verschlossen und ein anderes Ventil gibt die ausgeatmete Luft ins umgebene Wasser ab.

Warum ist der Umgebungsdruck so wichtig?
Der Mensch kann Druckunterschiede zwischen Umgebungsdruck und Atemluft von max. 0,14 bar ausgleichen. Höhere Unterschiede machen das Atmen extrem schwierig. Aus diesem Grund können Taucher auch nicht einfach aus einem langen Rohr, das zur Oberfläche führt atmen. Die Grenze des möglichen liegt hier bereits bei einer geringen Wassertiefe, nämlich bei ca. 1,4 m.

Wie auch schon bei anderen Ausrüstungen geschildert, gibt es hier ebenfalls die verschiedensten Modelle die auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnitten sind. Aber auch bei den Techniken der Luftversorgung gibt es Unterschiede. Genauere Schilderungen, auch an Beispielen, gibt es wie immer in unseren Lehrgängen.

[zurück]




Die Instrumente

Man findet selten die idealen Bedingungnen unter Wasser vor, die eine Benutzung von Orienentierungshilfen ausschließen können.
Instrumente haben deshalb im Tauchsport eine wesentliche Bedeutung. Sie dienen im Allgemeinen der Orientierung und dem weit aus wichtigsten Vorsatz: der Berechnung des Tauchganges.
Zu den Aufgaben gehört es, den Taucher zu informieren, wie viel Zeit er noch Unterwasser verbringen kann und wie tief er sich befindet. Die drei wichtigsten Instrumente dafür sind Finimeter (Druckanzeige der Pressluftflasche), Tiefenmesser und eine klassische Uhr. Für die Orientierung ist in den meisten Fällen ein Kompass notwendig, der, richtig angewendet, einen zielsicheren Tauchgang garantiert.

Aufgrund des erhöhten Wasserdruckes ist jeder Tauchgang in vorgegebenen Grenzen abzuhalten. So und so tief = so und so lange.
Diese Tiefen und Zeitvorgaben sind in klassischen Tauchtabellen enthalten. Die richtige Anwendung sorgt für einen nahelos gefahrlosen Tauchgang. Da diese Vorgaben jedoch recht starr und unflexibel gestaltet sind, hatte man in größeren Tiefen recht wenig Zeit um sich an den Schönheiten zu erfreuen.

Heute haben sich jedoch mehr und mehr Tauchcomputer durchgesetzt, die den Tauchgang variabler gestalten und auch länger zulassen. Aufgrund der ständigen Umgebungsmessungen der Computer, wird auch ebenfalls der gesamte Tauchgang neu berechnet. Diese, den Tauchtabellen abgeänderte Möglichkeit, bringt zeitliche Gutschriften, die dem Taucher die Möglichkeit eröffnen, sich noch länger an den Schönheiten zu erfreuen.

Die Materie, um die Berechnungsgrundlagen und Anwendung der Tauchcomputer, ist sehr komplex und kann gerne in unseren Lehrgängen umfassender beschrieben werden.

[zurück]




Das Logbuch

Das Logbuch, das jeder Sporttaucher führen sollte, ist die Dokumentation der durchgeführten Tauchgänge.
Ein erhaltenes Tauchbrevet sagt nämlich nur aus, dass die Person zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte vorgegebene Leistungsanforderungen erfüllt hat. Das ist aber auch alles.
Die gesammelten Erfahrungen, die Anzahl der Tauchgänge, die speziellen Kurse, alles ist anzweifelbar.
Aus diesem Grund sollte jeder Taucher ein Logbuch führen, in welchem genau diese Daten dokumentiert sind. Es enthält die persönliche Tauchgeschichte des Tauchers und bietet noch andere Möglichkeiten. Man ist in der Lage jeden schon besuchten Tauchplatz nachzuvollziehen, die verwendete Ausrüstung sowie weitere Einzelheiten festzuhalten, die sonst schnell vergessen worden wären.
Logbücher stellen den erforderlichen Nachweis über Ausbildungsstand, Erfahrungen und Teilnahme an spezialisierten Tauchgängen dar.

[zurück]




Druckbare Version