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TAUCHPLATZ TAUCHBASIS, TAUCHEN BERLIN |
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Tauchspots Parsteiner See
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Bombenberg
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Beim Bombenberg handelt es sich um eine natürliche Erhebung unter Wasser, der seinen Namen Übungen im 2. Weltkrieg verdankt, die ein gezieltes Bombenabwurftraining beinhalteten. Durch Kreuzpeilungen dreier Kirchtürme in der näheren Umgebung war es möglich, einen Punkt im Wasser anzupeilen, der verminderte Gefahr für die umliegende Bevölkerung bot. Es wurde der zielgenaue Abwurf von Bomben trainiert, der sich im weiteren Verlauf des Krieges auf das Treffen von Wasserfahrzeugen konzentrierte, um in der Abwehr der Küstenstreifen eine Alternative bieten zu können. Der Abwurf wurde hierbei mit Betonbomben trainiert, welches aus Kostengründen im weiteren Kriegsverlauf mit normalen Feldsteinen erheblicher Größe weitergeführt wurde. Die notwendigen Beobachtungen wurden aus einem naheliegenden Bunker bei Bölkendorf vollzogen, der nicht mehr zugänglich ist.
Beim Tauchen werden, je nach betauchter Himmelsrichtung, sehr unterschiedliche Tiefen erreicht. Der höchste Punkt des Bombenberges liegt bei ca. 9 Metern Wassertiefe. Beim Tauchen in Richtung Westen geht es über eine Steilwand in Tiefen bis zu 22 Meter. Diese bis jetzt maximale Tiefe geht in eine natürliche Plattform über, die sich auf weiter Strecke auch in durchschnittlich 22 Meter hält und nur eine uninteressante Schlammwüste bietet. Beim Abtauchen in Richtung Osten werden allmählicher Tiefen bis zu 16 Meter erreicht, welche ebenfalls in Schlammwüsen übergehen. Rund um und auf der natürlichen Erhebung des Bombenberges kann man in westlicher Richtung sehr große Findlinge und auch Ansammlungen von kleineren Steinhaufen finden. Zwischen den natürlichen Ansammlungen von Steinen kann man die abgeworfenen Betonbomben und Steine verschiedener Größe, Anker, Reste einer alten, gesprengten Plattform und andere Kriegsrückstände finden. In östlicher Richtung finden sich sehr viele kleine Stahlreste einer gesprengten Plattform aus Kriegszeiten. Großfisch ist an diesem Tauchplatz eher seltener zu finden. Sporadische Sichtungen von Aal oder Schlei, vereinzelte Schwärme von Kleinfisch und vereinzelte Barsche sind mit unter zu finden.
Zur Erreichung des Tauchplatzes ist eine von uns angebotene Bootsausfahrt notwendig. Das Abtauchen kann mit Referenz der Ankerleine oder mit einem von uns ausgehangenen Abstiegsseil erfolgen. Beim Auftauchen wird im Regelfall ein Freiwasseraufstieg aus mind. 9m oder tiefer notwendig der mit einem Sicherheitsstopp verbunden ist. Ein Antauchen der Aufstiegsleine ist aufgrund der beschränkten Sichtverhältnisse im Süßwasser eher Zufall. Für den Aufstieg ist ein Tiefenmesser plus Uhr oder Tauchcomputer von jedem Taucher mitzuführen. Für nicht ganz so erfahrene Taucher empfehlen wir als Referenzmöglichkeit eine Aufstiegsboje mit mind. 5m Seil mitzuführen.
Ideale Tauchzeit: Ganzjährig Schwierigkeit: Anspruchsvoll Tiefe: max. 22 Meter
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Pumpenbucht
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Es handelt sich hier um eine natürliche Bucht an der Uferlinie, die ihren Namen aus der DDR - Zeit beibehalten hat. Hier wurden über mehrere Pumpstationen Wasser aus dem See enntnommen, welches für die Bewässerung der anliegenden, streng bewirtschafteten, Agrarfelder benötigt wurde.
Beim Tauchen finden wir Wassertiefen zwischen 4 und 8 Meter vor, die sich durch reichhaltigen Pflanzenbewuchs auszeichnen. Je nach Jahreszeit kann man hier reichhaltige Unterwasserwiesen, aus z.B. Tausendblättern, finden, die bis kurz unter die Wasseroberfläche reichen. In und über diesem Gewirr von Pflanzen kann man Schwärme von Kleinfisch und vereinzelt Großfisch beobachten, der sich zumeist am Rand dieses Bewuchses sammelt. Aber auch urplötzliche Übergänge zu glatten, festen Flächen aus abgestorbenen Muschelschalen sind zu finden, die auch so plötzlich wieder in Unterwasserwiesen übergehen.
Ein besonderes Highligt bietet sich beim Nachttauchen. Durch die Unterwasserlampen angelockt, kann man große Schwärme aus Kleinfisch, aber auch Großfisch, wie Aal, Hecht oder seltener Wels beobachten.
Zur Erreichung des Tauchplatzes ist eine von uns angebotene Bootsausfahrt notwendig. Das Ab- und Auftauchen erfolgt in der Regel im Freiwasser ohne Referenz. Aufgrund gleichmäßiger Tiefenänderungen und mangels natürlicher Referenzen empfehlen wir zur Orientierung einen Kompass.
Ideale Tauchzeit: Juni bis September Schwierigkeit: Einfach Tiefe: max. 8 Meter
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Alter Mönchsweg
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Bei dem Mönchsweg handelt es sich um einen künstlich geschaffenen Weg der alten Byzantinermönche , die sich hier eine Abkürzung über die flachen Gewässerteile des Parsteiner See schufen.
Übrig geblieben sind die Aufwerfungen von natürlichen Feldsteinen, die sich wie ein Weg über den Grund ziehen. In einer Tiefe von 1 bis max. 3 Meter ergibt sich bei Sonnenschein ein farbenfrohes Spiel der Lichtbrechungen zwischen den Steinen und vereinzelten Pflanzenansammlungen. Kleine Schwärme von Barschen können hier mitunter beobachtet werden.
Zur Erreichung des Tauchplatzes ist eine von uns angebotene Bootsausfahrt notwendig.
Ideale Tauchzeit: Ganzjährig Schwierigkeit: Sehr Einfach Tiefe: max. 3 Meter
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Unterwasserwiesen
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Beschreibung folgt in Kürze.
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Hechtbucht
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Bei der Hechtbucht handelt es sich um den Eingang zu einer größeren Bucht, die in den Haussee übergeht und aufgrund eines breiten Schilfgürtels zu den gesperrten Zonen handelt, die den besonderen Schutz der Überwasserflora und -Fauna bedarf. Den unsererseits vergebenen Namen verdankt dieser Tauchspot den häufig gesichteten Hechten, der dadurch auch gerne von ansässigen Anglern angesteuert wird.
Die Hechtbucht beschreibt einen abfallenden Übergang in 4 - 5 Meter mit verschiedensten Wiesen von Unterwasserpflanzen die auch in einer Tiefe von ca. 4 - 5 Metern abprubt abreißen und dann mit sehr flachem Bewuchs allmählichen in Tiefen bis zu 8 Meter übergehen.
In den Unterwasserwiesen befindet sich eine der Kinderstuben der Fische im Parsteiner See. In den Monaten Juli bis August können hier große Schwärme von Kleinfischen beobachtet werden. Auch größere Exemplare von Barsch, Plötze und Rotfeder sind hier zu entdecken.
Durch die vielen Kleinfische angelockt finden sich auch kleine bis mittlere Exemplare von Hechten, die gut getarnt zwischen den vielen Pflanzen stehen. An der zackig verlaufenden Abrißkante des Pflanzenbewuchses und auch in den tieferen mehr schlammigen Bereichen lassen sich auch größere Exemplare von Hechten sichten, die hier allerdings gut getart auf dem Grund, teilweise im Schlamm vergraben anzufinden sind.
Zur Erreichung des Tauchplatzes ist eine von uns angebotene Bootsausfahrt notwendig. Der Einstieg kann je nach Abstimmung von Land oder in Freiwasser erfolgen. Eine Anfahrt über Land ist nicht möglich. Gute Kenner der Unterwasserflora finden sich hier schnell zurecht. Zur groben Orientierung empfehlen wir trotdem den Einsatz eines Kompasses.
Ideale Tauchzeit: Juni bis September Schwierigkeit: Einfach bis Mittel Tiefe: max. 8 Meter
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